Neu von Apple: Der iPod Explode
Es ist ja nicht neu, dass Apple kein Problem mit den zweifelhaften Produzenten seiner Geräte hat, z.B. Foxconn. Nun explodierte der iPod eines britischen Mädchens und Apple versuchte, die Eltern mittels eines Knebelvertrages zum Schweigen zu bringen. Der Vater des elfjährigen Mädchens merkte offenbar, wie der iPod warm wurde und qualmte, so dass er ihn vor die Tür warf, wo das Gerät wenig später explodierte. Als er sich später wegen der Erstattung des Kaufpreises an Apple wandte, erhielt er einen Brief, in dem man ihm nur dann die Erstattung des Geldes anbot, wenn sich die Familie dazu verpflichtet, über den Vorfall und das Schreiben Stillschweigen zu bewahren – sonst drohten rechtliche Konsequenzen.
Der Familienvater wies dieses schäbige Angebot vernünftigerweise zurück und wandte sich an die Medien. Offenbar war es nicht das einzige Mal, dass ein iPod explodierte und Apple den betroffenen solche merkwürdigen Mundtot-Angebote machte:
Eine US-Reporterin berichtet, sie habe einem 800-seitigen Report der Verbraucherschutz-Behörde über iPod-Probleme entnommen, dass möglicherweise die Lithium-Ionen-Akkus der Geräte das Problem sind. Ob dies tatsächlich der Fall ist, bleibt abzuwarten. Apple will sich zu einem möglichen Akku-Problem offiziell nicht äußern. Was den Fall der Liverpooler betrifft, hat das Unternehmen gegenüber Sky News versucht, zu beschwichtigen: Man habe der Familie lediglich ein Standardschreiben zugeschickt. Außerdem habe sich der Mann bisher geweigert, den verschmorten iPod einzuschicken.
Apple ist wirklich toll – genauso wie der ganze iScheiss und der offenbar überragende Kundenservice mit sogenannten Standardschreiben in solchen Fällen. Falsch ist hingegen die Meldung, dass in diesen Fällen eine Verwechslung das Problem sei und die Verbraucher irrtümlich einen für das Militär entwickelten iPod Explode erhalten hätten
