Beiträge vom November, 2009

Anruf von Unbekannt, Geheimnummer, keine ID etc

Freitag, 27. November 2009 9:17

Schon länger frage ich mich, warum manche Bekannte und Kollegen immer noch Anrufe von Leuten entgegennehmen, die nicht einmal dazu bereit sind, ihre Rufnummer zu übermitteln. Wer mich anruft, verlangt von mir, dass ich ihm meine Zeit und Aufmerksamkeit schenke. Wer dann noch nicht einmal dazu bereit ist, seine Rufnummer mitzusenden, welche in der Regel mit einem Namen verknüpft ist oder manchmal auch für einen Rückruf benötigt wird, stößt bei mir schon lange auf taube Ohren. Solche Leute können dann entweder nur mit meiner Mailbox reden oder müssen mir halt eine E-Mail schicken, wenn sie etwas wollen. Zu oft schon waren es nämlich nur irgendwelche Callcenter-Affen oder andere Telefonsdrücker, die ohne Rufnummer angerufen haben und die können mich sowieso regelmäßig mal da lecken, wo nie die Sonne scheint.

Keine Rufnummer, kein Gespräch – hasta la vista!

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Netbooks vs. Notebooks

Dienstag, 10. November 2009 16:44

Einer der Gründe, warum Netbooks solch einen Siegeszug hinlegen konnten, liegt ganz sicher auch darin begründet, dass das, was die Hersteller von Notebooks heute als Mobilität verkaufen, häufig nur noch für den Weg zwischen Arbeitszimmer und Sofa reicht. Selbst bei Notebooks mit angeblich 3-4 Stunden Laufzeit geht ganz schnell der Saft aus, sobald WLAN oder UMTS eingeschaltet oder das DVD-Laufwerk benutzt wird.

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Hey, Ihr verkackten Krüppel-Coder von Apple…

Sonntag, 8. November 2009 6:19

…könnt Ihr mir einen verdammten Grund jenseits von hirnkranker Ego-Masturbation nennen, warum sich das dümmliche iTunes beim Aktualisieren der Mediathek nach einem Update immer wieder in den Vordergrund drängen muss? Ich meine, ich habe kein Problem damit, wenn ein Programm nach einem Update Wartungs- oder Indizierungsoperationen ausführt, aber ich muss dem Programm doch wohl nicht dabei zugucken, oder? Da liest man gerade ein paar Nachrichten und immer wieder schiebt sich Euer Scheiss-iTunes in den Vordergrund. Wozu? Holen sich durchschnittliche Apple-User dabei einen runter?

Ach ja, ein Abbrechen-Knopf fehlt da auch noch. Eure Software ist genauso Scheisse wie die in China von ausbeuterischen und menschenverachtenden Firmen wie Foxconn zusammengeklebte Hardware. Da könnt Ihr nur beten, dass Euer Chef seine neue Hardware nicht ebenfalls aus China bezogen hat, sonst explodiert diese vielleicht auch irgendwann – und mit ihm der ganze Hype um iPod, iPhone und all den anderen iScheiss:mrgreen:

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Wie man an die offenbar immer noch händeringend gesuchten Web-Developer kommt

Mittwoch, 4. November 2009 23:22

Ich habe mich in der jüngeren Vergangenheit häufiger auf Online-Jobbörsen umgeschaut und wundere mich immer noch, wie unprofessionell bis primitiv manche Firmen an die Personalsuche gehen. Am besten sind immer noch jene Firmen, die irgendwelche Personalagenturen und -vermittler mit der Suche nach Web-Entwicklern beauftragen. Ganz ehrlich: Als Entwickler hat man exakt Null Bock, sich überhaupt mit solchen dummschwätzenden und zugleich ahnungslosen BWL-Flachzangen herumzuschlagen, die eigentlich nichts anderes machen, als die Gesuche der Unternehmen in möglichst viele Jobbörsen reinzuspammen, mögliche Antworten zu sammeln und an die Firmen weiterzuleiten. Das beleidigt meine Ingtelligenz und sicher auch die der meisten anderen Entwickler im Lande. Außerdem würden sicher auch potentielle Interessenten gerne wissen, bei wem sie sich bewerben, ob es sich also um ein Systemhaus, eine Agentur, eine reine Software-Schmiede oder ein sonstiges Unternehmen handelt. Das bezeichnet man übrigens auch als Fairness und Agieren mit offenem Visier.

Wenn also eine Firma hingeht und sich hinter einer Personalvermittlungsklitsche versteckt, dann wird das schon seine Gründe haben. Vielleicht ist diese Firma bei Arbeitnehmern bereits (mehrfach) negativ aufgefallen oder ist anderweitig in der Branche derart einschlägig bekannt (z.B. mieses Projektmanagement, wiederholt geplatzte Abgabetermine, schlechtes Arbeitsgerät, Überstunden und Wochenendarbeit als Regel, schlechtes Betriebsklima, mangelhafte Betriebs- oder Teamführung etc.). Warum sollte man sich denn bei solch einer dubios anmutenden Firma beziehungsweise bei deren Personalvermittler überhaupt bewerben?

Daher folgende Tipps für Unternehmen, die nach Web-Developern suchen:

  1. Nehmen Sie die Personalsuche selbst in die Hand. Die meisten Personalvermittler sind irgendwelche absdolut fachfremden BWL-Affen ohne auch nur einen Schimmer von Ahnung, die außer Buzzword-Bingo nichts können. Außerdem dienen selbst geschaltete Stellenanzeigen auch der Eigen-PR des Unternehmens und gegebenenfalls sorgt Ihre Reputation dafür, dass Sie bessere Bewerber bekommen als irgendwelche Vermittlungsklitschen.
  2. Definieren Sie das Anforderungsprofil der zu besetzenden Stelle mit Hilfe von Kollegen und anhand der anstehenden Projekte. Vermeiden Sie eine unüberlegte Auflistung der Fähigkeiten seines Vorgängers ebenso wie ein Überladen der Kompetenzenliste. Das wirkt sonst wie die Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau und deshalb oft genug unseriös.
  3. Laden Sie nach dem Vorstellungsgespräch die 3-5 am besten geeigneten Bewerber zur Bearbeitung einer Probeaufgabe oder für einen Probetag ein und schlafen Sie mindestens 1-2 Nächte über die finale Entscheidung.
  4. Sofern Sie es sich leisten können, stellen Sie die beiden besten Bewerber befristet ein. Einer von beiden wird schon passen, im bestmöglichen Fall sogar beide, so dass Sie Expansionspotential gewinnen. Andernfalls werden Sie einen der beiden innerhalb der Probezeit problemlos los.

Wer sich da noch von irgendwelchen Personalvermittlern einlullen läßt, wie toll sie doch seien und wie gute Bewerber diese angeblich finden können, ist selber schuld, wenn sich niemand meldet oder er immer wieder auf die Nase fällt, denn: Idioten ziehen Idioten an.

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