Mittagspause!
Dienstag, 30. März 2010 11:12
Thema: Allgemein, Alltag | Kommentare deaktiviert | Autor: admin
Dienstag, 30. März 2010 11:12
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Freitag, 19. März 2010 22:08
Viele Beschäftigte in IT-Berufen beklagen eine hohe Arbeitsauslastung, permanente Überstunden und Mehrarbeit. Eine halbwegs ausgeglichene Work-Life-Balance ist da vielfach kaum möglich und kommt eine größere Entfernung zwischen Wohnort und Arbeitsort dazu, steigt der für den Arbeitsplatz aufzubringende Zeitaufwand selbst für den kleinen Angestellten oftmals auf einen Manager-Arbeitstag mit 12, 14 oder mehr Stunden. Ich erinnere mich noch daran, dass es früher einmal Bestrebungen der Gewerkschaften zu weiteren Arbeitszeitverkürzungen gab, beispielsweise Forderungen nach der 35 Stunden-Woche. Obwohl Produktivität und Automatisation immer weiter zugenommen haben, arbeiten die meisten Arbeitnehmer aber bis heute 40 Stunden und mehr.
Ein erster Schritt der möglichen und auch notwendigen Arbeitszeitverkürzung könnte darin bestehen, dass man Arbeitnehmern die Möglichkeit gibt, Fahrtzeiten von ihrer Arbeitszeit abzuziehen. Schließlich berechnet ein Unternehmer die Kosten eines Arbeitsplatzes ja auch samt Kosten für Hardware, Software, Räumlichkeiten, Arbeitsmaterialien, Verwaltung / Buchhaltung etc.pp. Warum sollte da also nicht auch umgekehrt der Arbeitnehmer dazu berechtigt werden, allen mit seinem Arbeitsplatz verbundenen Aufwand per Arbeitszeitverkürzung zu verrechnen?
Unter dem Strich hätte eine solche Regelung viele Vorteile. Erstens würden mehr neue Arbeitsplätze entstehen, da zunächst ein Defizit entstünde, das mit neuen Arbeitskräften ausgeglichen werden müßte. Zweitens würden bei der Einstellung neuer Mitarbeiter grundsätzlich Bewerber aus der näheren Umgebung bevorzugt, was auch für das soziale Klima innerhalb des Betriebs und des Betriebsortes vorteilhaft wäre. Alternativ würden die Unternehmen innovative Arbeitsmodelle wie Telearbeit wieder verstärkt ins Auge fassen. Drittens würde der ökologisch sowieso schädliche und ökonomisch absolut unvernünftige Pendler-Wahnsinn reduziert. Viertens hätten Familien und Paare wieder mehr Zeit für all die anderen Dinge neben der Arbeit, was zu einer immensen Steigerung der Lebensqualität führen würde.
Ich gebe zu, dass wir für solche innovative Reformen des Arbeitsmarkts aktuell die falsche Regierung haben und die meisten Parteien im Parlament jenseits von Grünen und Linkspartei würden darüber ihre größtenteils von Arbeitgeberverbänden und Wirtschaftslobbyisten korrumpierten Köpfe schütteln würden. Schließlich hat man ja seinerzeit Dank Rot-Grün und den Hartz-Gesetzen erst einen riesigen Niedriglohnsektor geschaffen, den Arbeitnehmern jeglichen Gedanken an Arbeitszeitverkürzung mit der ständig geschürten Angst vor Entlassungen ausgetrieben und von freiwilliger Mehrarbeit profitiert sowie die Kosten eines Arbeitsplatzes, z.B. mit den Gesundheitsreformen, verstärkt auf den Arbeitnehmer abgewälzt.
Die Frage lautet jedoch, wie lange die Menschen noch bereits sein werden, so viel Zeit ihres Lebens für den Broterwerb aufzuwenden und sich dafür überholten Produktionsbedingungen zu unterwerfen, die an die Anfänge der Industrialisierung oder gar an römische Galeeren erinnern. Irgendwann werden die Menschen sich die Frage stellen, ob sie arbeiten um zu leben oder nur noch leben um zu arbeiten. Wer dann als Unternehmen zu diesem Thema keine Joker im Ärmel hat, wird sich getrost auf massive Abwanderungen zu innovativeren Unternehmen einstellen müssen. Dann werden die Galeeren untergehen und wenn wir Glück haben, sind wir spätestens dann auch endlich ahnungslose Dummschwätzer wie Guido Westerwelle (FDP) los, der zuletzt dummfrech Erwerbslosen und Niedriglöhnern spätrömische Dekadenz unterstellte.
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Donnerstag, 11. März 2010 8:59
Diesen Bullshit dürfen wir Entwickler, die oft eher Eulen oder Feldermäuse sind, welche morgens so ihre Probleme haben, sich immer wieder von Chefs, Vorgesetzten und anderen BWL-Affen anhören. Dass der sonstige Inhalt des Kopfes, zu dem das Gold im Mund gehört, eher etwas stupider ist, wurde jetzt in einer Studie belegt. Mal ehrlich, so etwas haben wir ja schon länger geahnt, oder? Doch während es in Ländern wie Dänemark eine gewisse Quote von Jobs für diese als B-Typen bezeichneten Menschen gibt, herrscht in Deutschland immer noch das Ideal der Militaristen und Bürokraten – schön blöd!
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Freitag, 12. Februar 2010 22:11
Das gibt es hier zu lesen. Ich bin bei eBay schon seit Ewigkeiten nicht mehr aktiv, da erstens zu teuer bei den Gebühren und zweitens zu viel Abschaum als Käufer und Verkäufer. Lediglich PayPal nutze ich gelegentlich noch, aber nicht für eBay. Aber auch hier gilt, dass die Gebühren zu hoch sind und AFAIR ist der Dollar-Umrechnungskurs bei PayPal immer schlechter als der reguläre Tageskurs Dollar <-> Euro.
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Dienstag, 29. Dezember 2009 17:48
Layer-Ads waren schon immer eine Plage und sollten den zu dieser Zeit Verbreitung findenden Popup-Blockern etwas entgegensetzen, so dass die Webuser doch die nervige Werbung anschauen mußten. Häufig war der Schliessen-Button der Knopf, der auf die beworbene Site führte und somit waren solche Layer-Ads eigentlich gewerbsmäßiger Klickbetrug.
Die einzige Lösung, diese Plage, welche häufig noch mit Flash-Werbemitteln kombiniert wurde, zu umgehen, bestand in der Abschaltung von JavaScript. Dadurch wurden aber auf vielen Sites manche Features unbenutzbar, z.B. DropDown-Menüs und dergleichen. Seit es für Firefox Erweiterungen wie AdBlock Plus gibt, kann man aber auf diesen drastischen Schritt verzichten.
Erfreulich ist es dann zu hören, dass Layer-Ads.de, einer der größten Anbieter von Layer-Ads im deutschsprachigen Raum, pleite sein soll. Deren Webmaster / Partner waren häufig eine ähnliche Plage wie die Layer-Ads selbst, z.B. indem kurzfristig bekannte Sites nachgebaut oder entsprechende Vertipper-Domains registriert wurden. Eine andere Masche bestand darin, z.B. zwei Sites zu zwei konkurrierenden Gruppen, beispielsweise HipHopper und Metaller, aufzusetzen, die so grottig gestaltet waren als wäre ein Teenie nach einer HTML-AG an der Schule der Urheber, und dann in Foren und auf sonstigen Sites dieser Gruppen herumspammten, damit möglichst viele Leute auf deren mit Layer-Ads verseuchte Schrott-Sites klickten.
Insofern kann ich nur sagen: Layer-Ads.de ist tot und hoffentlich folgen die ganzen anderen unseriösen Anbieter ihnen auf dem Fuße. Denn es ist auch dem ebenso schäbigen wie lästigen Treiben der Webmaster / Partner von Layer-Ads.de zu verdanken, dass die User nicht einmal mehr normale Werbebanner anschauen oder gar anklicken möchten, was schon vielfach für viele kleine und mittelgroße Websites zu echten Problemen geführt hat.
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Montag, 14. Dezember 2009 13:07
Viele Besitzer von de-Domains bekamen in den letzten Tagen einen Brief von einer Firma aus Osnabrück, welche nach eigenen Angaben co.de-Domains anbietet. In dem Brief wird konstatiert, dass es in anderen Ländern auch solche Domains gebe, aber natürlich nicht erklärt, wozu diese üblicherweise verwendet werden. So werden in Großbritannien Domains mit der Endung co.uk vorrangig für Firmen verwendet, es gibt noch org.uk für öffentliche Organisationen und me.uk für private Websites. In Deutschland ist es aber seit jeher möglich, sich als Firma und auch als Privatperson direkt eine Domain mit der Länderkennung .de zu besorgen, wozu sollte man da also co.de nutzen wollen? Zumal das co ja nur im englischsprachigen Raum Sinn macht, da co ja als Abkürzung für company gesehen wird.
Jedenfalls bietet diese Firma an, einem eine solche co.de-Domain, welche eigentlich richtigerweise als Subdomain bezeichnet werden müßte, zu verschaffen, die es aber offiziell natürlich gar nicht gibt. Denn nirgendwo sonst können Sie bei einem Provider eine solche Domain registrieren. Das ist nur eine peinliche Erfindung dieser Firma, die auf diesem Wege Subdomains zu ihrer Kurzdomain co.de für 99,00 Euro / Jahr an den dummen Mann bzw. an die dumme Frau bzw. an die dumme Firma bringen will. Und sonst bekommt man dafür nichts, man kann diese Subdomain lediglich irgendwohin umleiten lassen, z.B. auf eine bereits existierende .de-Domain. Bei echten und seriösen Providern bekommt man für 99,00 Euro / Jahr übrigens 1-2 wirkliche Top-Level-Domains, das eine oder andere Gigabyte Webspace, Datenbanken, Mail-Postfächer bis zum Umfallen und vieles mehr. Das nur mal zum Vergleich, wie “seriös” dieses Angebot ist.
Immerhin wird einem in dem Schreiben Honig ums Maul geschmiert, dass man ja angeblich “eine der wichtigsten Seiten im deutschen Markt” betreibe – mann, was bin ich wichtig!
Deshalb falle ich aber trotzdem nicht auf diese billige Masche und lächerliche Abzocke dieser Klitsche herein.
Ich empfehle jedenfalls, nicht auf dieses schlechte Angebot einzugehen und den Brief in die Rundablage aka Papierkorb zu befördern. Sollten Sie bereits so eine überteuerte Subdomain bestellt haben, können Sei den Vertrag aber vielleicht anfechten und damit für null und nichtig erklären lassen, da er meines Erachtens sittenwidrige oder nach AGB-Gesetz mindestens unerwartete Klauseln enthält, z.B.:
Der Anspruch auf Schadensersaz wird ausgeschlossen.
Weiterhin wird keine Domain verschafft, sondern nur eine Subdomain, die Sie beispielsweise auch nicht zu einem anderen Provider transferieren können. Die Chancen, dass man aus dem Vertrag herauskommt, ohne auch nur einen Cent zahlen zu müssen, stehen also sehr gut.
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Freitag, 27. November 2009 9:17
Schon länger frage ich mich, warum manche Bekannte und Kollegen immer noch Anrufe von Leuten entgegennehmen, die nicht einmal dazu bereit sind, ihre Rufnummer zu übermitteln. Wer mich anruft, verlangt von mir, dass ich ihm meine Zeit und Aufmerksamkeit schenke. Wer dann noch nicht einmal dazu bereit ist, seine Rufnummer mitzusenden, welche in der Regel mit einem Namen verknüpft ist oder manchmal auch für einen Rückruf benötigt wird, stößt bei mir schon lange auf taube Ohren. Solche Leute können dann entweder nur mit meiner Mailbox reden oder müssen mir halt eine E-Mail schicken, wenn sie etwas wollen. Zu oft schon waren es nämlich nur irgendwelche Callcenter-Affen oder andere Telefonsdrücker, die ohne Rufnummer angerufen haben und die können mich sowieso regelmäßig mal da lecken, wo nie die Sonne scheint.
Keine Rufnummer, kein Gespräch – hasta la vista!
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Dienstag, 10. November 2009 16:44
Einer der Gründe, warum Netbooks solch einen Siegeszug hinlegen konnten, liegt ganz sicher auch darin begründet, dass das, was die Hersteller von Notebooks heute als Mobilität verkaufen, häufig nur noch für den Weg zwischen Arbeitszimmer und Sofa reicht. Selbst bei Notebooks mit angeblich 3-4 Stunden Laufzeit geht ganz schnell der Saft aus, sobald WLAN oder UMTS eingeschaltet oder das DVD-Laufwerk benutzt wird.
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Sonntag, 8. November 2009 6:19
…könnt Ihr mir einen verdammten Grund jenseits von hirnkranker Ego-Masturbation nennen, warum sich das dümmliche iTunes beim Aktualisieren der Mediathek nach einem Update immer wieder in den Vordergrund drängen muss? Ich meine, ich habe kein Problem damit, wenn ein Programm nach einem Update Wartungs- oder Indizierungsoperationen ausführt, aber ich muss dem Programm doch wohl nicht dabei zugucken, oder? Da liest man gerade ein paar Nachrichten und immer wieder schiebt sich Euer Scheiss-iTunes in den Vordergrund. Wozu? Holen sich durchschnittliche Apple-User dabei einen runter?
Ach ja, ein Abbrechen-Knopf fehlt da auch noch. Eure Software ist genauso Scheisse wie die in China von ausbeuterischen und menschenverachtenden Firmen wie Foxconn zusammengeklebte Hardware. Da könnt Ihr nur beten, dass Euer Chef seine neue Hardware nicht ebenfalls aus China bezogen hat, sonst explodiert diese vielleicht auch irgendwann – und mit ihm der ganze Hype um iPod, iPhone und all den anderen iScheiss…
Thema: Alltag, Apple, Glossen, Programmierung, Satire, Software, Technik | Kommentare deaktiviert | Autor: admin
Mittwoch, 4. November 2009 23:22
Ich habe mich in der jüngeren Vergangenheit häufiger auf Online-Jobbörsen umgeschaut und wundere mich immer noch, wie unprofessionell bis primitiv manche Firmen an die Personalsuche gehen. Am besten sind immer noch jene Firmen, die irgendwelche Personalagenturen und -vermittler mit der Suche nach Web-Entwicklern beauftragen. Ganz ehrlich: Als Entwickler hat man exakt Null Bock, sich überhaupt mit solchen dummschwätzenden und zugleich ahnungslosen BWL-Flachzangen herumzuschlagen, die eigentlich nichts anderes machen, als die Gesuche der Unternehmen in möglichst viele Jobbörsen reinzuspammen, mögliche Antworten zu sammeln und an die Firmen weiterzuleiten. Das beleidigt meine Ingtelligenz und sicher auch die der meisten anderen Entwickler im Lande. Außerdem würden sicher auch potentielle Interessenten gerne wissen, bei wem sie sich bewerben, ob es sich also um ein Systemhaus, eine Agentur, eine reine Software-Schmiede oder ein sonstiges Unternehmen handelt. Das bezeichnet man übrigens auch als Fairness und Agieren mit offenem Visier.
Wenn also eine Firma hingeht und sich hinter einer Personalvermittlungsklitsche versteckt, dann wird das schon seine Gründe haben. Vielleicht ist diese Firma bei Arbeitnehmern bereits (mehrfach) negativ aufgefallen oder ist anderweitig in der Branche derart einschlägig bekannt (z.B. mieses Projektmanagement, wiederholt geplatzte Abgabetermine, schlechtes Arbeitsgerät, Überstunden und Wochenendarbeit als Regel, schlechtes Betriebsklima, mangelhafte Betriebs- oder Teamführung etc.). Warum sollte man sich denn bei solch einer dubios anmutenden Firma beziehungsweise bei deren Personalvermittler überhaupt bewerben?
Daher folgende Tipps für Unternehmen, die nach Web-Developern suchen:
Wer sich da noch von irgendwelchen Personalvermittlern einlullen läßt, wie toll sie doch seien und wie gute Bewerber diese angeblich finden können, ist selber schuld, wenn sich niemand meldet oder er immer wieder auf die Nase fällt, denn: Idioten ziehen Idioten an.
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