Beitrags-Archiv für die Kategory 'Alltag'

Coworking

Mittwoch, 25. August 2010 22:50

Coworking Spaces könnten das werden, was die meisten Internet-Cafés nie waren: Arbeits- und Lebensraum für Webworker – Büro, (Zweit-) Wohnzimmer und Treffpunkt zugleich.

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Spruch des Tages

Donnerstag, 12. August 2010 20:46

Vielleicht könnten sich in Deutschland mehr Menschen mit der Perspektive einer Selbständigkeit anfreunden, wenn man seinen Kunden nicht oft genug praktisch erst so etwas wie eine Art Bedürftigkeit belegen muss, wenn eine Rechnung innerhalb der Zahlungsfrist der Dienstleister / Lieferanten bezahlt werden soll und nicht erst nach 30 Tagen oder (viel) später. Da fragt man sich, ob solche Kunden auch zum Aldi fahren und da sagen, dass sie den Einkauf erst zum Quartalsende zahlen…

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“iPad needs to cool down before you can use it”

Dienstag, 6. April 2010 21:16

Das iPad wird ja schon seit der ersten Präsentation gehyped als hätte Apple alleine den Tablet-PC erfunden. Dabei ist es in meinen Augen nicht mehr als eine aufgepumpte Version des iPhones mit größerem Display und etwas PC-Hardware im Inneren. Wie man merkt, habe ich als Techniker einen etwas unerregteren Zugang zum iPad und bevor ich es mir besorgen würde, wäre ein Abwarten auf mindestens die zweite Generation normal. Außerdem mag ich die Abhängigkeit der Apple-Gadgets zu iTunes und dem AppStore nicht, in meinen Augen nutzt Apple seine Monopolstellung da gar stärker aus als es Microsoft je getan hat.

Apple-Jünger hingegen standen stundenlang an, um eines der begehrten Geräte zu ergattern, mancher berichtet aber von unerfreulichen “Features”. So soll das iPad schnell überhitzen, wenn man es beispielsweise in der Sonne benutzt. Damit fällt der Sommer flach und man wird die iPad-Benutzer diesen Sommer vor allem an ihrer vornehmen Blässe erkennen, weil sie ihr Spielzeug nur im Schatten oder in der Wohnung verwenden können. Denn bei mehr als 35 Grad Celsius ist Schluß und das iPad verabschiedet sich mit obiger Meldung. Ob es wirklich eine Lösung ist, das Teil vorübergehend in den Kühlschrank zu stecken, wage ich doch sehr zu bezweifeln. Ich nehme mal an, dass das iPad nicht luftdicht ist und sich so bei wiederholten Aufenthalten im Kühlschrank Kondenswasser bilden könnte, was bekanntlich nicht gerade die Lebensdauer von elektronischen Geräten verlängert.

Vielleicht hätte Apple das iPad etwas cooler designen sollen? Früher nannte man Hardware mit solchen Fehlern jedenfalls crippled by design :mrgreen:

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Spruch des Tages

Dienstag, 6. April 2010 20:30

Kann es eigentlich sein, dass die meisten Chefs nichts weiter als mit CDU- und FDP-Propaganda gefüllte Hohlkörper sind, die sich ausschließlich über die Größe ihrer Sport- oder Geländewagen definieren und sich ansonsten verhalten als seien sie vier Quartale im Jahr quartalsirre?

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Zu viel Kontrolle im Job drückt auf die Leistung

Dienstag, 30. März 2010 13:12

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser – dieser Leitspruch gilt für Vorgesetzte nicht unbedingt. Denn wenn sie Mitarbeiter zu sehr gängeln, sinke deren Leistung.

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PS: Interessant sind auch die Kommentare zu dem Artikel.

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Mittagspause!

Dienstag, 30. März 2010 11:12

Lust auf einen Quadruple Bypass Burger und ein paar Kilo Pommes von der Unlimited Flatliners Fries Bar? :lol:

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Den Arbeitsmarkt vom Kopf wieder auf die Füße stellen

Freitag, 19. März 2010 22:08

Viele Beschäftigte in IT-Berufen beklagen eine hohe Arbeitsauslastung, permanente Überstunden und Mehrarbeit. Eine halbwegs ausgeglichene Work-Life-Balance ist da vielfach kaum möglich und kommt eine größere Entfernung zwischen Wohnort und Arbeitsort dazu, steigt der für den Arbeitsplatz aufzubringende Zeitaufwand selbst für den kleinen Angestellten oftmals auf einen Manager-Arbeitstag mit 12, 14 oder mehr Stunden. Ich erinnere mich noch daran, dass es früher einmal Bestrebungen der Gewerkschaften zu weiteren Arbeitszeitverkürzungen gab, beispielsweise Forderungen nach der 35 Stunden-Woche. Obwohl Produktivität und Automatisation immer weiter zugenommen haben, arbeiten die meisten Arbeitnehmer aber bis heute 40 Stunden und mehr.

Ein erster Schritt der möglichen und auch notwendigen Arbeitszeitverkürzung könnte darin bestehen, dass man Arbeitnehmern die Möglichkeit gibt, Fahrtzeiten von ihrer Arbeitszeit abzuziehen. Schließlich berechnet ein Unternehmer die Kosten eines Arbeitsplatzes ja auch samt Kosten für Hardware, Software, Räumlichkeiten, Arbeitsmaterialien, Verwaltung / Buchhaltung etc.pp. Warum sollte da also nicht auch umgekehrt der Arbeitnehmer dazu berechtigt werden, allen mit seinem Arbeitsplatz verbundenen Aufwand per Arbeitszeitverkürzung zu verrechnen?

Unter dem Strich hätte eine solche Regelung viele Vorteile. Erstens würden mehr neue Arbeitsplätze entstehen, da zunächst ein Defizit entstünde, das mit neuen Arbeitskräften ausgeglichen werden müßte. Zweitens würden bei der Einstellung neuer Mitarbeiter grundsätzlich Bewerber aus der näheren Umgebung bevorzugt, was auch für das soziale Klima innerhalb des Betriebs und des Betriebsortes vorteilhaft wäre. Alternativ würden die Unternehmen innovative Arbeitsmodelle wie Telearbeit wieder verstärkt ins Auge fassen.  Drittens würde der ökologisch sowieso schädliche und ökonomisch absolut unvernünftige Pendler-Wahnsinn reduziert. Viertens hätten Familien und Paare wieder mehr Zeit für all die anderen Dinge neben der Arbeit, was zu einer immensen Steigerung der Lebensqualität führen würde.

Ich gebe zu, dass wir für solche innovative Reformen des Arbeitsmarkts aktuell die falsche Regierung haben und die meisten Parteien im Parlament jenseits von Grünen und Linkspartei würden darüber ihre größtenteils von Arbeitgeberverbänden und Wirtschaftslobbyisten korrumpierten Köpfe schütteln würden. Schließlich hat man ja seinerzeit Dank Rot-Grün und den Hartz-Gesetzen erst einen riesigen Niedriglohnsektor geschaffen, den Arbeitnehmern jeglichen Gedanken an Arbeitszeitverkürzung mit der ständig geschürten Angst vor Entlassungen ausgetrieben und von freiwilliger Mehrarbeit profitiert sowie die Kosten eines Arbeitsplatzes, z.B. mit den Gesundheitsreformen, verstärkt auf den Arbeitnehmer abgewälzt.

Die Frage lautet jedoch, wie lange die Menschen noch bereits sein werden, so viel Zeit ihres Lebens für den Broterwerb aufzuwenden und sich dafür überholten Produktionsbedingungen zu unterwerfen, die an die Anfänge der Industrialisierung oder gar an römische Galeeren erinnern. Irgendwann werden die Menschen sich die Frage stellen, ob sie arbeiten um zu leben oder nur noch leben um zu arbeiten. Wer dann als Unternehmen zu diesem Thema keine Joker im Ärmel hat, wird sich getrost auf massive Abwanderungen zu innovativeren Unternehmen einstellen müssen. Dann werden die Galeeren untergehen und wenn wir Glück haben, sind wir spätestens dann auch endlich ahnungslose Dummschwätzer wie Guido Westerwelle (FDP) los, der zuletzt dummfrech Erwerbslosen und Niedriglöhnern spätrömische Dekadenz unterstellte.

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Morgenstund hat Gold im Mund…

Donnerstag, 11. März 2010 8:59

Diesen Bullshit dürfen wir Entwickler, die oft eher Eulen oder Feldermäuse sind, welche morgens so ihre Probleme haben, sich immer wieder von Chefs, Vorgesetzten und anderen BWL-Affen anhören. Dass der sonstige Inhalt des Kopfes, zu dem das Gold im Mund gehört, eher etwas stupider ist, wurde jetzt in einer Studie belegt. Mal ehrlich, so etwas haben wir ja schon länger geahnt, oder? Doch während es in Ländern wie Dänemark eine gewisse Quote von Jobs für diese als B-Typen bezeichneten Menschen gibt, herrscht in Deutschland immer noch das Ideal der Militaristen und Bürokraten – schön blöd!

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Alles, was man über eBay noch wissen muss…

Freitag, 12. Februar 2010 22:11

Das gibt es hier zu lesen. Ich bin bei eBay schon seit Ewigkeiten nicht mehr aktiv, da erstens zu teuer bei den Gebühren und zweitens zu viel Abschaum als Käufer und Verkäufer. Lediglich PayPal nutze ich gelegentlich noch, aber nicht für eBay. Aber auch hier gilt, dass die Gebühren zu hoch sind und AFAIR ist der Dollar-Umrechnungskurs bei PayPal immer schlechter  als der reguläre Tageskurs Dollar <-> Euro.

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Juhu, Layer-Ads ist pleite!

Dienstag, 29. Dezember 2009 17:48

Layer-Ads waren schon immer eine Plage und sollten den zu dieser Zeit Verbreitung findenden Popup-Blockern etwas entgegensetzen, so dass die Webuser doch die nervige Werbung anschauen mußten. Häufig war der Schliessen-Button der Knopf, der auf die beworbene Site führte und somit waren solche Layer-Ads eigentlich gewerbsmäßiger Klickbetrug.

Die einzige Lösung, diese Plage, welche häufig noch mit Flash-Werbemitteln kombiniert wurde, zu umgehen, bestand in der Abschaltung von JavaScript. Dadurch wurden aber auf vielen Sites manche Features unbenutzbar, z.B. DropDown-Menüs und dergleichen. Seit es für Firefox Erweiterungen wie AdBlock Plus gibt, kann man aber auf diesen drastischen Schritt verzichten.

Erfreulich ist es dann zu hören, dass Layer-Ads.de, einer der größten Anbieter von Layer-Ads im deutschsprachigen Raum, pleite sein soll. Deren Webmaster / Partner waren häufig eine ähnliche Plage wie die Layer-Ads selbst, z.B. indem kurzfristig bekannte Sites nachgebaut oder entsprechende Vertipper-Domains registriert wurden. Eine andere Masche bestand darin, z.B. zwei Sites zu zwei konkurrierenden Gruppen, beispielsweise HipHopper und Metaller, aufzusetzen, die so grottig gestaltet waren als wäre ein Teenie nach einer HTML-AG an der Schule der Urheber, und dann in Foren und auf sonstigen Sites dieser Gruppen herumspammten, damit möglichst viele Leute auf deren mit Layer-Ads verseuchte  Schrott-Sites klickten.

Insofern kann ich nur sagen: Layer-Ads.de ist tot und hoffentlich folgen die ganzen anderen unseriösen Anbieter ihnen auf dem Fuße. Denn es ist auch dem ebenso schäbigen wie lästigen Treiben der Webmaster / Partner von Layer-Ads.de zu verdanken, dass die User nicht einmal mehr normale Werbebanner anschauen oder gar anklicken möchten, was schon vielfach für viele kleine und mittelgroße Websites zu echten Problemen geführt hat.

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