“iPad needs to cool down before you can use it”
Dienstag, 6. April 2010 21:16
Das iPad wird ja schon seit der ersten Präsentation gehyped als hätte Apple alleine den Tablet-PC erfunden. Dabei ist es in meinen Augen nicht mehr als eine aufgepumpte Version des iPhones mit größerem Display und etwas PC-Hardware im Inneren. Wie man merkt, habe ich als Techniker einen etwas unerregteren Zugang zum iPad und bevor ich es mir besorgen würde, wäre ein Abwarten auf mindestens die zweite Generation normal. Außerdem mag ich die Abhängigkeit der Apple-Gadgets zu iTunes und dem AppStore nicht, in meinen Augen nutzt Apple seine Monopolstellung da gar stärker aus als es Microsoft je getan hat.
Apple-Jünger hingegen standen stundenlang an, um eines der begehrten Geräte zu ergattern, mancher berichtet aber von unerfreulichen “Features”. So soll das iPad schnell überhitzen, wenn man es beispielsweise in der Sonne benutzt. Damit fällt der Sommer flach und man wird die iPad-Benutzer diesen Sommer vor allem an ihrer vornehmen Blässe erkennen, weil sie ihr Spielzeug nur im Schatten oder in der Wohnung verwenden können. Denn bei mehr als 35 Grad Celsius ist Schluß und das iPad verabschiedet sich mit obiger Meldung. Ob es wirklich eine Lösung ist, das Teil vorübergehend in den Kühlschrank zu stecken, wage ich doch sehr zu bezweifeln. Ich nehme mal an, dass das iPad nicht luftdicht ist und sich so bei wiederholten Aufenthalten im Kühlschrank Kondenswasser bilden könnte, was bekanntlich nicht gerade die Lebensdauer von elektronischen Geräten verlängert.
Vielleicht hätte Apple das iPad etwas cooler designen sollen? Früher nannte man Hardware mit solchen Fehlern jedenfalls crippled by design
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