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	<title>Code is War! &#187; Webapplikationen</title>
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	<description>Programmierer-Alltag zwischen Grafik, Konzeption und Projektmanagement</description>
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		<title>Wie man an die offenbar immer noch händeringend gesuchten Web-Developer kommt</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 22:22:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich in der jüngeren Vergangenheit häufiger auf <strong>Online-Jobbörsen</strong> umgeschaut und wundere mich immer noch, wie <strong>unprofessionell bis primitiv</strong> manche Firmen an die <strong>Personalsuche</strong> gehen. Am besten sind immer noch jene Firmen, die irgendwelche <strong>Personalagenturen und -vermittler</strong> mit der Suche nach <strong>Web-Entwicklern</strong> beauftragen. Ganz ehrlich: Als Entwickler hat man exakt <strong>Null Bock,</strong> sich überhaupt mit solchen dummschwätzenden und zugleich ahnungslosen <strong>BWL-Flachzangen</strong> herumzuschlagen, die eigentlich nichts anderes machen, als die <strong>Gesuche</strong> der Unternehmen in möglichst viele <strong>Jobbörsen</strong> reinzuspammen, mögliche Antworten zu sammeln und an die Firmen weiterzuleiten. Das beleidigt meine <strong>Ingtelligenz</strong> und sicher auch die der meisten anderen Entwickler im Lande. Außerdem würden sicher auch potentielle <strong>Interessenten</strong> gerne wissen, bei wem sie sich bewerben, ob es sich also um ein Systemhaus, eine Agentur, eine reine Software-Schmiede oder ein sonstiges Unternehmen handelt. Das bezeichnet man übrigens auch als <strong>Fairness</strong> und <strong>Agieren mit offenem Visier</strong>.</p>
<p>Wenn also eine Firma hingeht und sich hinter einer <strong>Personalvermittlungsklitsche</strong> versteckt, dann wird das schon seine <strong>Gründe</strong> haben. Vielleicht ist diese Firma bei <strong>Arbeitnehmern</strong> bereits (mehrfach) <strong>negativ aufgefallen</strong> oder ist anderweitig in der Branche derart <strong>einschlägig bekannt</strong> (z.B. mieses Projektmanagement, wiederholt geplatzte Abgabetermine, schlechtes Arbeitsgerät, Überstunden und Wochenendarbeit als Regel, schlechtes Betriebsklima, mangelhafte Betriebs- oder Teamführung etc.). Warum sollte man sich denn bei solch einer <strong>dubios</strong> anmutenden Firma beziehungsweise bei deren <strong>Personalvermittler</strong> überhaupt bewerben?</p>
<p>Daher folgende <strong>Tipps für Unternehmen</strong>, die nach Web-Developern suchen:</p>
<ol>
<li>Nehmen Sie die Personalsuche selbst in die Hand. Die meisten <strong>Personalvermittler</strong> sind irgendwelche absdolut fachfremden <strong>BWL-Affen</strong> ohne auch nur einen Schimmer von Ahnung, die außer <strong>Buzzword-Bingo</strong> nichts können. Außerdem dienen selbst geschaltete Stellenanzeigen auch der <strong>Eigen-PR</strong> des Unternehmens und gegebenenfalls sorgt Ihre Reputation dafür, dass Sie <strong>bessere Bewerber</strong> bekommen als irgendwelche <strong>Vermittlungsklitschen</strong>.</li>
<li>Definieren Sie das <strong>Anforderungsprofil</strong> der zu besetzenden Stelle mit Hilfe von <strong>Kollegen</strong> und anhand der anstehenden <strong>Projekte</strong>. Vermeiden Sie eine unüberlegte Auflistung der Fähigkeiten seines Vorgängers ebenso wie ein Überladen der Kompetenzenliste. Das wirkt sonst wie die Suche nach der <strong>eierlegenden Wollmilchsau</strong> und deshalb oft genug <strong>unseriös</strong>.</li>
<li>Laden Sie nach dem <strong>Vorstellungsgespräch</strong> die 3-5 am besten geeigneten Bewerber zur Bearbeitung einer <strong>Probeaufgabe</strong> oder für einen <strong>Probetag</strong> ein und schlafen Sie mindestens 1-2 Nächte über die finale <strong>Entscheidung</strong>.</li>
<li>Sofern Sie es sich leisten können, stellen Sie die <strong>beiden besten Bewerber</strong> befristet ein. Einer von beiden wird schon passen, im bestmöglichen Fall sogar beide, so dass Sie <strong>Expansionspotential</strong> gewinnen. Andernfalls werden Sie einen der beiden innerhalb der <strong>Probezeit</strong> problemlos los.</li>
</ol>
<p>Wer sich da noch von irgendwelchen <strong>Personalvermittlern</strong> einlullen läßt, wie toll sie doch seien und wie gute Bewerber diese angeblich finden können, ist selber schuld, wenn sich niemand meldet oder er immer wieder auf die Nase fällt, denn: <strong>Idioten ziehen Idioten an</strong>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stichwort &#8220;Typo3-Agentur&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 20:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sehr lustig finde ich immer Einzelunternehmer und Agenturen, die sich auf ein Software-System spezialisiert haben. Häufig findet man so etwas im Bereich Content Management, wo sich manche Anbieter auf Joomla oder Typo3 festgelegt haben. Dies sollte man als potentieller Kunde allerdings auch kritisch betrachten. Denn ähnlich wie bei einem Handwerker, der nur einen Hammer hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr lustig finde ich immer Einzelunternehmer und Agenturen, die sich auf ein Software-System spezialisiert haben. Häufig findet man so etwas im Bereich <strong>Content Management</strong>, wo sich manche Anbieter auf <strong>Joomla</strong> oder <strong>Typo3</strong> festgelegt haben. Dies sollte man als potentieller Kunde allerdings auch <strong>kritisch</strong> betrachten. Denn ähnlich wie bei einem <strong>Handwerker</strong>, der nur einen <strong>Hammer</strong> hat und deshalb jedes Problem als <strong>Nagel</strong> betrachtet, ist diese Gefahr auch bei solchen Dienstleistern gegeben. Entweder erhält man nicht das, was man haben wollte, oder höhere Kosten entstehen, weil der Anbieter nicht mehr die ausreichende Offenheit im Kopf hat, auch andere Systeme zu evaluieren. Gleiches gilt übrigens auch für die Nutzung der inzwischen zahlreichen Web-Frameworks.</p>
<p>Als Kunde kann man diese Art <strong>Tunnelblick-Dienstleister</strong> ganz einfach prüfen, indem man auch ein Angebot verlangt, welches ausdrücklich nicht auf jenem System basiert, auf das sich der Dienstleister spezialisiert hat. Kommt dabei nur Nonsense heraus, sollte man sich besser einen anderen Anbieter suchen. Andernfalls bekommt man häufig nur <strong>Gefrickel</strong> und <strong>unausgegorenen Schrott</strong> für sein Geld.</p>
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		<title>Internet Explorer 6 abwracken!</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 15:33:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie heise vorgestern meldete, stellt der Videodienst YouTube die Unterstützung für den Internet Explorer 6 ein. Anfang des Jahres gab es bereits mehrere Initiativen gegen den Internet Explorer 6, z.B. den IE Death March. In der Tat ist der IE6 bzw. das Festhalten vieler Firmen an diesem fast 8 Jahre alten Stück Software mit seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a title="heise: YouTube stellt Unterstützung für Internet Explorer 6 ein" href="http://www.heise.de/newsticker/YouTube-stellt-Unterstuetzung-fuer-Internet-Explorer-6-ein--/meldung/141998" target="_blank">heise</a> vorgestern meldete, stellt der Videodienst <strong>YouTube</strong> die Unterstützung für den <strong>Internet Explorer 6</strong> ein. Anfang des Jahres gab es bereits <a title="heise: Webmaster-Aufstand gegen alte Internet Explorer" href="http://www.heise.de/netze/Webmaster-Aufstand-gegen-alte-Internet-Explorer--/news/meldung/133204" target="_blank">mehrere Initiativen</a> gegen den Internet Explorer 6, z.B. den <strong><a title="IE Death March" href="http://iedeathmarch.org/" target="_blank">IE Death March</a></strong>. In der Tat ist der IE6 bzw. das Festhalten vieler Firmen an diesem fast 8 Jahre alten Stück Software mit seinen <strong>Sicherheitslücken und zahlreichen Problemen</strong> bei der korrekten Verarbeitung von <strong>CSS und JavaScript</strong> ein Unfug sondergleichen. Denn die notwendigen <strong>Optimierungen und Hacks</strong> für alte Internet Explorer verteuern eine Website oder Webapplikation  um 25-50 Prozent. Zugleich ist man als Entwickler dazu gezwungen, einen Rechner oder virtuelle Maschinen mit alten Versionen des Internet Explorers vorzuhalten, was sich natürlich auf die Kostenstruktur auswirkt.</p>
<p>Lange schon hatten wir den <strong>Internet Explorer 7</strong>, der nicht so viele Macken hat wie der Internet Explorer 6. Vor relativ kurzer Zeit erschien schließlich noch der <strong>Internet Explorer 8</strong>. Aus welchem Grund sollte man also heute noch <strong>moderne Websites und Webanwendungen mit CSS-Layouts und AJAX-Funktionalitäten</strong> für einen scheintoten Browser anpassen? Zudem widerspricht dies dem lange gehegten Prinzip, Websites und Webapplikationen  in den letzten beiden Versionen des jeweiligen Browsers zu testen. Insofern kann ich das bereits vielerorts geforderte <strong>Abwracken des Internet Explorer 6</strong> nur unterstützen.</p>
<p>Natürlich verkenne ich nicht, dass manche Unternehmen so leichtsinnig waren, den Internet Explorer und da auch gerade den Internet Explorer 6 als <strong>Basis für eigene Entwicklungen</strong> zu verwenden, indem sie beispielsweise den Internet Explorer zur Anzeige von HTML-Inhalten verwenden. Ich selbst hatte einmal das zweifelhafte Vergnügen mit dem <strong>Haufe Reader</strong>, der seinerzeit nicht auf den Internet Explorer <strong>ab</strong> Version X prüfte, sondern <strong>genau</strong> auf Version X, so dass das Programm nach einem <strong>Update des Browsers</strong> nicht mehr funktionierte &#8211; bis es einen <strong>Patch</strong> von Haufe gab.</p>
<p>Die Frage ist daher, wie lange wir als Entwickler noch aufwändig moderne Websites mit aktuellen Technologien für einen <strong>fehlergespickten Oldtimer-Browser</strong> optimieren wollen, der schon jetzt nur noch dahinsiecht und spätestens mit <strong>Windows 7</strong> endgültig Geschichte werden dürfte. Wir als Dienstleister sollten jedenfalls endlich den Mut finden, uns ein für allemal von dieser <strong>Plage</strong> zu befreien.</p>
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